Die erfolgreichsten Langstrecken-Piloten 1947 bis 2012

Wer ist der beste Endurance-Pilot aller Zeiten?

Ickx Le Mans Sieger

Sechs Siege in Le Mans, davon viermal mit Porsche: Jacky Ickx

Audi LM A

Bis 2012: Acht Siege in Le Mans – siebenmal mit Audi: Tom Kristensen

Wir kennen das Spiel aus der Formel 1-Szene: Viele Statistiken sind da bemüht worden, den „größten Formel 1-Fahrer der Renngeschichte“ zu ermitteln, ohne dass man am Ende zu einem allseits anerkannten Resultat fand: Kann man Schumacher, Senna, Prost, Stewart, Clark, Fangio, Caracciola oder Nuvolari überhaupt in eine Rangfolge zwängen?

Im Endurance-Rennsport ist die Angelegenheit noch schwieriger, da man nicht auf eine über viele Jahrzehnte lückenlose Kontinuität wie in der Formel 1 zurückblicken kann. Außerdem standen hier meist die Fahrzeuge stärker im Mittelpunkt der Meisterschaften, weniger die Fahrer. Immerhin hatte ich in einem Bericht vom Januar 2012 einen Versuch unternommen, den erfolgreichsten Sportwagen oder Prototypen der Endurance-Geschichte zu ermitteln. Tatsächlich ragen – wie die Auswertung der Siege in Langstreckenrennen eindeutig zeigte – zwei Sportwagen heraus: Der Porsche 956/962 der Jahre 1982 bis 1991 und der Audi R8 aus der Zeit 1999 bis 2006. Danach folgt mit dem Alfa Romeo 8C 2300 (bzw. 2600 oder 2900) bereits ein Sportwagen aus der Vorkriegszeit.

Wie sieht es nun bei den Piloten der Langstreckenrennen für Sportwagen aus? Da es über die meisten Jahre der Endurance-Geschichte keine Fahrer- sondern nur eine Markenwertung gab (oder überhaupt keine Langstrecken-WM stattfand), ist die Aufgabe eine belastbare Piloten-Rangfolge zu finden fast unmöglich. Jeder Versuch ist mit persönlichen Einschätzungen und Entscheidungen zum Wertungsmodus oder gar mit Präferenzen des Statistikers verbunden. Der britische Journalist, Buchautor und Le Mans-Experte Quentin Spurring hat es in den 1990er Jahren einmal versucht. Seine Liste der Top 20 wurde damals im deutschen Journal „GT Racing“ (Nr. 4/1997) veröffentlicht. Sie ist eine Kombination nackter Statistik (Siege in Sportwagen-WM-Rennen), persönlicher Einschätzung und vielleicht auch einer leichten Präferenz für britische Piloten. Hier die „Top 10“ der Spurring-Liste von 1997:

1. Stirling Moss / 2. Jacky Ickx / 3. Pedro Rodriguez / 4. Jo Siffert / 5. Phil Hill / 6. Brian Redman / 7. Olivier Gendebien / 8. Derek Bell / 9. Henri Pescarolo / 10. Bob Wollek.

Die Rangliste, die hier im Folgenden für die Nachkriegsjahre ab 1947 vorgestellt wird, basiert allein auf den Rennerfolgen, andere Qualitäten der Piloten wie Rennspeed, Charisma oder Popularität werden nicht berücksichtigt – es zählen allein die Siege bei den Langstreckenrennen der wichtigsten internationalen Sportwagenserien, normalerweise also der Sportwagen- oder Prototypen-Weltmeisterschaft. Die Beschränkung auf die Siege und die Entscheidung, weitere Platzierungen nicht in die Wertung einzubeziehen, ist natürlich bereits eine starke Vereinfachung. Und mit der Auswahl der relevanten Rennen kommt ein zweites Kriterium hinzu, über das man diskutieren kann. Im Folgenden beschränkt sich die Aufstellung auf Endurance-Rennen. Veranstaltungen, die deutlich unter der 1000 km- oder 6-Stunden-Marke liegen, werden nicht berücksichtigt, selbst wenn sie zur WM zählen. Die Auswahl der Rennen kann in der folgenden Übersicht nachgelesen werden.

Übersicht: Für die Wertung berücksichtigte Rennen

Ein weiteres Problem, das zu lösen ist, stellt die Zählung der Siege bei Langstreckenrennen dar. Natürlich kann man einfach eine Strichliste führen – ein Sieg gleich ein Strich bzw. ein Punkt – so wie man es häufig bei Formel 1-Statistiken macht. Dabei ergeben sich allerdings einige Unzulänglichkeiten:

Erstens haben wir bei Endurance-Rennen Fahrerteams, bestehend aus zwei, drei oder mehreren Piloten, in den 1950er Jahren gab es gelegentlich auch Einzelfahrten oder Fahrten mit Co-Piloten, die nur als technischer oder Navigationshelfer mitfuhren (z.B. bei der Mille Miglia). Soll man den Erfolg des Piloten eines Dreierteams nun genauso (mit einem Punkt) bewerten wie den Erfolg bei einer Alleinfahrt? In der hier gezeigten Rangliste wurde tatsächlich so verfahren, darüber kann man natürlich trefflich diskutieren. Es wurde auch nicht zwischen „A-Fahrer“ und „B-Fahrer“ unterschieden.

Zweitens ist die Zählung der Rennerfolge in einer „Strichliste“ insofern unfair, weil in der Rennhistorie pro Saison eine sehr unterschiedliche Anzahl von Langstreckenrennen stattfand, so z.B. nur drei „echte“ Endurance-Rennen in den Jahren 1989 bis 1991, dagegen 12 oder 13 Rennen in der Blütezeit der Gruppe C (1984/1985). Das ist übrigens ähnlich wie in der Formel 1, wo im Jahr 2012 20 Rennen stattfanden, in den Jahren 1950 oder 1955 dagegen nur sechs Rennen (ohne Indianapolis). Der arme Fangio hatte also viel mehr Mühe seine 24 Grand Prix-Erfolge einzufahren als Sebastian Vetteln seine bislang 26 Siege, beide Zahlen lassen sich kaum miteinander vergleichen. Hier wird im Folgenden neben der einfachen „Strichliste“ (ein Sieg = 1 Strich bzw. 1 Punkt) eine zweite Liste erstellt, bei der so getan wird, als hätten in jeder Rennsaison genau 10 Rennen stattgefunden. Ein Sieg in einer Saison mit nur 5 Rennen würde also mit 2 Punkten bewertet, ein Sieg in einer Saison mit 10 Rennen mit genau einem Punkt usw.

Und schließlich drittens: Sollte man nicht den Saisonhöhepunkt Le Mans höher bewerten als die anderen Rennen einer Saison? Am einfachsten wäre es, für jeden Le Mans-Sieg noch einen zusätzlichen Sonderpunkt zu vergeben. Dies führt zu einer dritten Punktliste, bei der allerdings auch die Mille Miglia-Siege der Jahre bis 1957 mit doppelter Punktzahl bewertet wurden.

So gibt es am Ende drei Ranglisten: (a) nach Anzahl der Siege (einfache Strichliste), (b) nach Punkten, pro Saison und Fahrer maximal 10 Punkte, und (c) nach Punkten wie in Liste (b) plus je ein Sonderpunkt für jeden Le Mans- und Mille Miglia-Sieg. Bis 2012 sahen diese Listen wie folgt aus:

(a) Top 10-Piloten nach Anzahl der Siege (Strichliste):

1. Jacky Ickx  36 Siege / 2. Derek Bell 23 / 3. Henri Pescarolo 22 / 4. Jochen Mass 21 / 5. Brian Redman 19 / 6. Tom Kristensen 17 / 7. Dindo Capello, Alan McNish und Bob Wollek je 16 / 10. Phil Hill 13.

(b) Top 10-Piloten nach Punkten (pro Saison 10 Punkte)

1. Jacky Ickx 35,0 Punkte / 2. Tom Kristensen 30,8 / 3. Phil Hill 25,8 / 4. Dindo Capello 25,1 / 5. Olivier Gendebien 25,0 / 6. Derek Bell 24,7 / 7. Henri Pescarolo 24,0 / 8. Jochen Mass 22,6 / 9. Bob Wollek 22,0 / 10. Alan McNish 21,7 Punkte.

(c) Top 10-Piloten nach Punkten (pro Saison 10 Pkt., mit Le Mans- und Mille Miglia-Sonderpunkten)

1. Jacky Ickx 41,0 Punkte / 2. Tom Kristensen 38,8 / 3. Derek Bell 29,7 / 4. Olivier Gendebien 29,0 / 5. Phil Hill 28,8 / 6. Dindo Capello 28,1 / 7. Henri Pescarolo 28,0 / 8. Frank Biela 24,0 / 9. Alan McNish 23,7 / 10. Jochen Mass 23,6 Pkt.

In allen drei Listen stand also bis 2012 der Belgier Jacky Ickx an erster Stelle, er ist der wahre Endurance-König und war – zumindest bis 2005 – auch der König von Le Mans. Knapp dahinter folgt in den beiden Punktelisten (b) und (c) Tom Kristensen aus Dänemark, überragend natürlich seine acht Le Mans-Siege zwischen 1997 und 2008. Die nächsten Piloten haben bereits einigen Abstand zu diesen beiden Giganten. Gibt man den Le Mans-Siegen ein besonderes Gewicht (Liste c), dann folgen „Mr. Endurance“ Derek Bell (Großbritannien) und die beiden Ferrari-Stars der Periode 1958 bis 1962, Oliver Gendebien aus Belgien und Phil Hill aus den USA, die meist zusammen den Ferrari Testa Rossa fuhren, und knapp dahinter Audi-Star Dindo Capello (Italien) zusammen mit Frankreichs Idol Henri Pescarolo. Die letzten drei Fahrer der Top Ten-Liste folgen dann mit einigem Abstand: Die beiden Audi-Piloten Frank Biela und Alan McNish sowie Jochen Mass, der erfolgreiche deutsche Pilot aus der Zeit der Gruppe 5 und der Gruppe C.

Die Fahrerwertung der Piloten bis zum Rang 80, geordnet nach der Liste (c), kann hier abgerufen werden.

Vergleicht man die Liste mit der oben genannten Aufstellung von Quentin Spurring, fehlen aus seiner Top Ten-Liste vier Namen: Stirling Moss, von Spurring auf Platz 1 gesetzt, war in den Jahren 1955 bis 1961 unbestritten der beste Sportwagenpilot, in diesem Metier war er sogar höher als Fangio einzuschätzen. Trotzdem gelangen ihm insgesamt nur elf Siege in Langstreckenrennen, und gemessen an den Punkten der Liste (c) kommt er nur auf Platz 13. Seine atemberaubenden Auftritte bei der Mille Miglia (1955) oder der Targa Florio, am Nürburgring oder in Goodwood lassen sich mit einer spröden Rennstatistik eben kaum richtig wiedergeben. Zwei ähnliche Fälle sind Jo Siffert, das Porsche-Ass der Jahre 1968 bis 1971, oder Pedro Rodriguez. Beide tauchen in der Liste auf Positionen jenseits der 20 unter, haben sich aber mit ihren spektakulären Duellen im Gulf-Porsche 917 in den Jahren 1970 und 1971 in unser aller Endurance-Gedächtnis eingegraben. Außerdem fand die Erfolgsbilanz durch ihre tragischen Unfälle 1971 ein abruptes Ende, und man kann nur spekulieren, welche Erfolge die beiden noch hätten einfahren können. Brian Redman schließlich liegt mit seinen 19 Endurance-Siegen tatsächlich auf Platz 5 der einfachen „Strichliste“, in seine große Zeit fallen aber Jahre mit relativ vielen Langstreckenrennen pro Saison, daher wirkt sich die für die Punktlisten (b) und (c) gewählte Gewichtung negativ für ihn aus.

Für die Fortschreibung der Listen ist im Übrigen interessant, dass wir unter den 20 Top-Piloten nur zwei im Jahr 2013 noch „aktive“ Rennfahrer finden, die ihre Erfolgsbilanz noch ausbauen könnten: Tom Kristensen und Alan McNish. Beide haben mit ihrem Werks-Audi sogar gute Chancen dazu.

Für Modellsammler mit dem Schwerpunkt Sportwagenrennen oder Le Mans ergeben sich auf Basis dieser Piloten-Rankings Perspektiven für „Mini-Themen“, die sowohl thematisch geschlossen als auch geeignet sind, ein zunehmend ausuferndes Sammelgebiet einzugrenzen: Man wählt einen Langstreckenpiloten aus der Top-Liste aus und versucht, alle oder die wichtigsten Rennfahrzeuge seiner Karriere in einer kleinen Sammlung zusammenzustellen. Häufig entsteht auf diese Weise eine Modell-Vielfalt, die man ansonsten, z.B. bei einer Beschränkung auf ein Fabrikat, kaum erreicht. In Zukunft wird auf dieser Internetseite der eine oder andere Pilot aus der Rangliste ausgewählt und in Stichpunkten vorgestellt, mit besonderem Augenmerk auf seine wichtigsten Rennfahrzeuge, die als Modelle in 1:43 aufgelistet und z.T. abgebildet werden.

Dieser Bericht beginnt exemplarisch mit der Nummer 1 aller Ranking-Listen:

Jacky Ickx

Rennkarriere in Stichworten: Geboren 1945 in Brüssel, heute (2013) 68 Jahre alt. Erste Renneinsätze im Tourenwagen ab 1964 (Ford Cortina Lotus, Ford Mustang). 1966/1967 Formel 2-Rennen mit Matra (Team Ken Tyrrell).

Formel 1: 114 Starts, 8 Siege, 25 mal Podium, Vize-Weltmeister 1969 (Brabham) und 1970 (Ferrari). Erste F1-Einsätze Ende 1967 mit Cooper-Maserati. Erster Sieg: 1968 Grand Prix Frankreich mit Ferrari. Ferrari-Werkspilot 1968 und 1970-1973.

1973: Ferrari 312 PB-Doppelsieg am Nürburgring - Sieger: Jacky Ickx und Brian Redman (Nr. 1)

1973: Ferrari 312 PB-Doppelsieg bei den 1000 km am Nürburgring – Sieger: Jacky Ickx und Brian Redman (Nr. 1), eigenes Foto vom Streckenabschnitt Adenauer Forst

Formel 1-Saison 1970: Vize-Weltmeister mit dem neuen Ferrari 312 B (Modell: IXO)

Formel 1-Saison 1970: Vize-Weltmeister mit dem neuen Ferrari 312 B, hier: Sieger GP Österreich (Modell: IXO)

Sportwagenrennen ab 1966. Erster großer Erfolg: 1000 km von Spa 1967 mit dem Mirage Ford M1. Sechs Le Mans-Gesamtsiege 1969, 1975, 1976, 1977, 1981 und 1982, dazu dreimal auf Platz 2 (1978, 1980, 1983). Sportwagen-Weltmeister (Gruppe C) 1982 und 1983. Sieger der Rallye Paris-Dakar 1983. Ende der Sportwagen-Karriere 1985.

4 Le Mans-Siege mit Porsche: 936/1976 (Modell: Trofeu), 936/1977 (Solido), 936/1981 (Minichamps), 956/1982 (Record)

Vier Le Mans-Siege mit Porsche: 936/1976 (Modell: Trofeu), 936/1977 (Solido), 936/1981 (Trofeu), 956/1982 (Record)

Seine erfolgreiche Karriere in der Formel 1, vor allem in den Jahren 1969-1972 und hier insbesondere im zweiten Halbjahr 1970 und in der ersten Saisonhälfte 1971 (dafür gibt es aber keinen WM-Titel), wird noch übertroffen durch seine Dominanz im Sportwagen, mit Erfolgen über einen Zeitraum von fast 20 Jahren. Dabei fuhr Jacky in der Zeit 1966 bis 1975 für verschiedene Sportwagenhersteller, vor allem Ford, Mirage und Ferrari, und ab 1976 bis zu seinem Abschied vom Rundstreckensport 1985 war er dann „Chefpilot“ bei Porsche. In jedem Fall ergeben allein die Sportwagen aus der langen Endurance-Karriere des Belgiers eine interessante und vielfältige Modellsammlung.

Rennsaison 1970: Formel 1 mit dem Ferrari 312 B (IXO), Sportwagen mit dem Ferrari 512 S (Hostaro)

Rennsaison 1970: Formel 1 mit dem Ferrari 312 B (IXO), Sportwagen mit dem Ferrari 512 S (Hostaro)

Häufig wird Jackys Endurance-Erfolgsbilanz mit seinen sechs Le Mans-Erfolgen gleichgesetzt, ein Rekord, der erst 2005 von Tom Kristensen übertroffen wurde. Dabei ist die Gesamtbilanz aller Endurance-Rennen noch weitaus eindrucksvoller: Jacky Ickx erzielte laut „Strichliste“ nicht weniger als 36 Gesamtsiege, und zwar recht gleichmäßig über fast 20 Jahre verteilt. Damit war er bis Mitte der 1980er Jahre der bei weitem erfolgreichste Sportwagenpilot der Nachkriegszeit, und auch heute liegt er in der Zahl der Siege immer noch deutlich vorn. Wäre bereits vor 1982 ein Sportwagen-Titel für Fahrer vergeben worden, hätte er gleich fünf Weltmeisterschaften gesammelt: 1972 mit dem Ferrari 312 PB, 1976 mit Porsche 935 und 936, 1977 wiederum mit Porsche 935 und 936 und schließlich auch offiziell 1982 und 1983 mit dem Porsche 956.

P 935 1976

Gruppe 5-Weltmeisterschaft 1976: Porsche 935 mit Ickx und Mass (Starter)

Dennoch: Sein Name bleibt untrennbar mit dem französischen Klassiker verbunden. Hier fuhr „Monsieur Le Mans“ seine stärksten Rennen, wobei seine Siegesfahrten 1969 im Ford GT 40 und 1977 im Porsche 936 schon zur Legende geworden sind. Le Mans-Experten stufen seine Auftritte 1978 und 1983 aber fast ebenso hoch ein, obwohl da nur zweite Plätze herauskamen. In jedem Fall lässt sich eine Modellsammlung der Sportwagen-Karriere von Jacky Ickx recht gut mit seinen Le Mans-Fahrzeugen wiedergeben – es fehlen dann nur der Ferrari 312 PB von 1972 und der Martini Porsche 935 der Jahre 1976 bis 1978.

Jacky Ickx – Le Mans Starts und Modelle in 1:43

Siehe auch „Modell des Monats Oktober 2012“, Jacky Ickx, Saison 1970

Ickx Mirage Ford

Vor der Porsche-Zeit: Mirage und Ford GT 40, von links: Mirage Ford M1 (Spa 1967, Modell: John Day) / Mirage BRM M2 (Brands Hatch 1969, Provence Moulage) / Ford GT 40 (Sebring 1969, Grand Prix Models)

Quellen: Seit Ende 2012 gibt es endlich ein verbindliches, reich illustriertes Buch zur Rennkarriere des Belgiers: Pierre van Vliet, Jacky Ickx, Delius Klasing Verlag, 2012.

Buch

Ich hatte das Vergnügen, Jacky Ickx bei der Präsentation dieser Biographie im Prototyp-Museum in Hamburg als einen überaus freundlichen und überraschend bescheidenen Menschen zu erleben, hinter dessen Aussagen Kompetenz und Substanz stehen. Dass er sich dennoch in seiner Zeit bei Porsche – wie der damalige Rennleiter Manfred Jantke einmal sagte – durch brennenden Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen bei Vertragsverhandlungen auszeichnete, ist wohl nur vordergründig ein Widerspruch.

Ickx Ferrari F1 Ford

von links: Ford GT 40, Debut in Le Mans 1966 (Bizarre) / Ferrari 312 B Sieg in Zeltweg 1970 (IXO) / Ford GT 40 Le Mans 1969 (IXO)

Le Mans 1970: Ferrari 512S Langheck (Hostaro)

Le Mans 1970: Ferrari 512S Langheck (Hostaro)

LM 1976

Duell in Le Mans 1976: links Sieger Ickx – van Lennep mit dem Porsche 936 (Trofeu), rechts Alpine Renault A 442 (IXO)

Ferrari 312 PB, von links: 1973 Nürburgring (Modell FDS), 1972 Daytona (Brumm), 1971 Brands Hatch (Solido)

Ferrari 312 PB, von links: 1973 Nürburgring (Modell FDS), 1972 Daytona (Brumm), 1971 Brands Hatch (Solido)

links: Ferrari 512S Daytona 1970 (3. Platz, Modell: Solido), Ferrari 512M Zeltweg 1970 (Champion)

links: Ferrari 512S Daytona 1970 (3. Platz, Modell: Solido), Ferrari 512M Zeltweg 1970 (Champion)

Viermal Ford GT40, von links: Le Mans 1969 (John Day), Sebring 1969 (Grand Prix Models), Le Mans 1969 (Jouef), Le Mans 1969 (IXO)

Viermal Ford GT40, von links: Le Mans 1969 (John Day), Sebring 1969 (Grand Prix Models), Le Mans 1969 (Jouef), Le Mans 1969 (IXO)

Le Mans Siege 12969 und 1975: Ford GT 40 (IXO), Mirage Ford Gr.8 (IXO),

Le Mans Siege 1969 und 1975: Ford GT 40 (IXO), Mirage Ford Gr.8 (IXO)

Zweite Plätze in Le Mans Porsche 936/78 (Le Mans 1978, Minichamps), Porsche 908-80 Joest (Le Mans 1980, Minichamps)

Zweite Plätze in Le Mans Porsche 936/78 (Le Mans 1978, Minichamps), Porsche 908-80 Joest (Le Mans 1980, Solido)

Ausfall in Le Mans 1979: Porsche 936/78 (Starter)

Ausfall in Le Mans 1979: Porsche 936/78 (Starter)

Gruppe C-Weltmeister 1982 mit Porsche 956, vorn Le Mans-Sieger (Record), hinten: Silverstone (Record)

Gruppe C-Weltmeister 1982 mit Porsche 956, vorn Le Mans-Sieger (Record), hinten: Silverstone (Record)

Quellen:

Siehe Rubrik “Über diese Seite” → “Anmerkungen zu Minerva Endurance”

 

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